Vorbereitung auf die Geburt

Die Geburt ist ein einschneidendes Erlebnis, nachdem sich alles verändert. Viele Dinge wie den Geburtsverlauf selbst, kann niemand planen. Dennoch kann eine Geburt vorbereitet werden. Die werdende Mutter kann wählen zwischen einer Geburt im Krankenhaus, wo Ärzte und Hebammen die Geburt betreuen oder eine Geburt im Geburtshaus, wo Hebammen federführend der Mutter zur Seite stehen. Es gibt ebenfalls Familien, welche sich für eine Hausgeburt entscheiden. Dies muss jeder für sich selbst wissen, wo er sich am besten aufgehoben fühlt. Nur wenn sich die Gebärende wohl fühlt, geht sie mit weniger Anspannung in die Geburt hinein. In der Klinik selbst können die Gebärenden ihre Umgebung mitgestalten durch eigene Musik oder Duftöle.

Anmeldung und Kliniktasche

Auf alle Fälle sollte sich die Schwangere einige Wochen vor dem Geburtstermin anmelden. Dies dient vor allem den Kliniken und Geburtshäusern zur Planungssicherheit. Zudem können bei der Anmeldung bereits Dinge besprochen werden, für die die Mutter während der Geburt nicht mehr so den Kopf hat, die ihr jedoch wichtig sind.
Auch Wochen vor Termin sollte die Kliniktasche gepackt sein, um dann in der Hektik nicht etwas zu vergessen. In diese Tasche gehören die wichtigen Dokumente wie Versichertenkarte, Mutterpass, das Familienstammbuch sowie Kontaktdaten von Vertrauenspersonen. Bei unverheirateten Müttern muss die Geburtsurkunde sowie Anerkennung der Vaterschaft mit. Neben den Dokumenten sollte die Schwangere bequeme Klamotten für sich einpacken sowie Kleidung für das Baby für die Fahrt nach Hause.

Vorbereitung auf eine entspannte Geburt

Neben dem Wohlfühlort für die Entbindung können werdende Mütter auch einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen, um die spätere Geburt entspannter zu gestalten. Im Gespräch mit anderen Müttern können Ängste und Sorgen genommen werden. Vor allem bei der ersten Schwangerschaft, bei den die Frauen keine Vorstellung von der Geburt haben, können sich viele Ängste ansammeln. Darüber sollte gesprochen werden, damit die Frauen dann bei der Geburt aus Angst nicht verspannen. Zudem erhalten die Schwangeren in einem solchen Kurs von einer Hebamme Anleitungen wie sie während der Geburt Schmerzen weg atmen können. In diesem Kreis hat die Schwangere zudem die Möglichkeit, sich nur auf sich und ihr Baby zu besinnen, was im Alltag manchmal auch ein wenig zu kurz kommen kann. Zudem raten Hebammen, für die Situation selbst offen zu sein und sich nicht auf vorher gefasste Vorstellungen zu versteifen.

Leave a Comment